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Willkommen bei der SPD in Waldbröl

Hier informieren wir Sie gerne über Aktivitäten unseres Ortsvereins und der SPD-Fraktion im Rat und in den Ausschüssen der Stadt Waldbröl.

Möchten Sie regelmässig informiert werden? Bitte schreiben Sie an info@spd-waldbroel.de, wir setzen uns gerne mit Ihnen in Verbindung.

Ihre SPD Waldbröl

 
 

Topartikel RatsfraktionBund der Steuerzahler zu Gast bei der SPD-Fraktion

Harald Schledorn in der SPD-Fraktion

Gestern hatte die SPD-Fraktion Harald Schledorn vom Bund der Steuerzahler NRW zu Gast. Er referierte zu der auch von der SPD Waldbröl unterstützten Volksinitiative zur Abschaffung der Straßenbaubeiträge. Interessant waren seine detaillierten Informationen zu allen Straßen, die bereits vor dem Stichtag 29.6.1961 existierten. Sie gelten als "historische Straßen" und es dürfen keine Erschließungsbeiträge mehr erhoben werden! Nach einem neuen Urteil des OVG Münster von 2017, das noch nicht so recht bekannt sei, gelte zudem für Forderungen nach dem Baugesetz eine 30-Jahre-Frist für nachträgliche Abrechnungen. Dies sei also zurzeit wichtig für alle Straßen, die vor 1989 fertig gestellt wurden.

Die Waldbröler SPD wird auch in den nächsten Wochen auf dem Waldbröler Markt für weitere Unterschriften werben. Der SPD-Stand befindet sich vor dem SPD-Büro auf der Hochstraße.

Veröffentlicht am 01.02.2019

 

RatsfraktionSchwimmbad an der Vennstrasse

Die SPD Waldbröl ist erfreut, dass nun auch die notwendigen Verträge zwischen der Betreibergesellschaft, um dem ersten Geschäftsführer der gGmbH Malte Hübsche, und der Stadt Waldbröl unterzeichnet sind. 

Besonders im Jahr 2016 zeigte sich ein breites gesellschaftliches Engagement gegen die ursprünglichen Pläne, dass Schwimmbad an der Vennstrasse zu schließen und abzureissen. Dafür sollte das kleine Lehrschwimmbecken am Wiedenhof reaktiviert werden, so sahen zumindest die Pläne der Waldbröler Stadtverwaltung aus als der Haushaltsentwurf für das Jahr 2016 vorgestellt wurde. 

In einer Projektgruppe um Torsten Rothstein wurde intensiv ein entsprechendes Konzept erarbeitet welches später die Grundlage für die weiteren Planungen darstellte. Parallel dazu wurde eine lebendige Diskussion in der Öffentlichkeit über das Für und Wieder geführt. Sichtbarer Höhepunkt war eine Demonstration am Rande der Sitzung des Stadtrates am 22. Juni 2016, an der rund 300 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben.

In der Sitzung des Stadtrates vom 28. September 2016 wurde dann einstimmig beschlossen, die notwendigen finanziellen Mittel bereit zu stellen um die Sanierung und Erweiterung des Schwimmbades zu planen. Auch sollten die entsprechenden Anträge zur Förderung durch Mittel des Städtebauinvestitionsförderungsprogramms gestellt werden. Mitte April 2017 wurde dann die erfreuliche Nachricht publik, das der Förderantrag erfolgreich war. 

Nun sind die Baumassnahmen am Schwimmbad deutlich erkennbar und wir freuen uns auf ein saniertes Schwimmbad an der Vennstrasse welches wohl im Frühjahr 2020 seine Pforten öffnet.  

Veröffentlicht am 16.01.2019

 

RatsfraktionMerkur Ratsbeschluss und Zeitplan

Wie bereits berichtet soll der Abbruch des Merkurkomplexes bereits im Jahr 2019 begonnen werden. Ein entsprechender Beschlussvorschlag wurde in der Sitzung des Stadtrates am 19. Dezember 2018 mehrheitlich befürwortet. 

Hier der Beschlussvorschlag aus der Sitzung des Stadtrates

IEHK Merkurareal Beschlussvorlage Rat

Nach den Planungen soll die Ausschreibung für den Abriss im Frühjahr 2019 erfolgen - der Beginn der Abbruchmassnahme könnte dann im August 2019 starten.

Parallel soll eine entsprechende Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner stattfinden. Gemäß den Aussagen in der öffentlichen Sitzung des Stadtrates ist dies im März und im Juni 2019 geplant.

Der aktuelle Stand des Ablaufes ist hier einzusehen

ASS Zeitplan Rueckbaukonzept Merkur

Aktuell wird mit Kosten in Höhe von Mio. € 4,53 gerechnet. Eine Refinanzierung soll mit einem entsprechenden Förderantrag sichergestellt werden. Wird ein förderfähiger Antrag für das Städtbauinvestitionsprogramm gestellt, werden bis zu 80% der förderfähigen Aufwendungen durch das Land NRW gefördert. Scheitert der Antrag auf Förderung durch das Städtbauinvestitionsprogramm, müssen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Waldbröl die Kosten alleine tragen. 

Was hat sich in den letzten gut 100 Jahren rund um das Merkur Areal getan? Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung, welche nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Entwicklung Merkur Gelände

Veröffentlicht am 14.01.2019

 

Ortsverein100 Jahre SPD Waldbröl

Der Erste Weltkrieg mit seinem entsetzlichen Blutzoll und den Hungersnöten war im November 1918 endlich vorbei. Allerdings kam der Zusammenbruch des kaiserlichen Deutschen Reiches für die meisten Bürger überraschend, hatte doch die Regierung immer den Eindruck eines bald bevorstehenden Sieges vermittelt. Nun jedoch hatte das Deutsche Reich kapituliert, der Kaiser wurde zur Abdankung gezwungen und war in sein komfortables Exil in die Niederlande entschwunden. In Berlin hatte Philip Scheidemann von der SPD die Republik ausgerufen und überall in den Städten des Reichs waren Arbeiter- und Soldatenräte entstanden.

Am 19. Januar 1919 sollte auf Beschluss des Reichsrätekongresses die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung stattfinden, die eine Verfassung für die neu zu schaffende Republik entwickeln sollte.

Das war die politische Situation, in der sich auch im südoberbergischen Waldbröl die Anfänge demokratischer Politik entwickelten. Waldbröl war mit seinen knapp 6.000 Einwohnern zwar der Hauptort des Kreises Waldbröl, die Stadtrechte sollte Waldbröl allerdings erst 1957 als dritte oberbergische Gemeinde nach Gummersbach und Bergneustadt erhalten.

Hier nun, in seinem Heimatort, wirkte der am 21.7.1881 in Waldbröl-Brenzingen geborene Metallarbeiter und Gewerkschafter August Haas bei der Gründung eines Ortsvereins der SPD an führender Stelle mit.