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Verkehrssituation an der Homburger Strasse

Ratsfraktion

Als Ergebnis aus der vor einigen Tage stattgefundenen Anliegerversammlung rund um die aktuelle Verkehrssituation an der Homburger Strasse stellt die SPD Fraktion zu der kommenden Stadtratssitzung folgenden Antrag:

 

 

 

 

Der Rat der Stadt Waldbröl beauftragt die Verwaltung, mit dem Landesbetrieb Straßen NRW folgende Maßnahmen abzustimmen:

  1. Installation von zwei, zunächst provisorischen, Überquerungshilfen auf der Homburger Straße, die das Überqueren der Straße auf sichere Weise ermöglichen.
     
  2. Durchführung von Verkehrszählungen und Geschwindigkeitsmessungen zu den relevanten Zeiten. Die Ergebnisse der Zählungen und Messungen sind im Ausschuss für Bauen und Verkehr vorzustellen.
     
  3. Einsatz einer mobilen Geschwindigkeitsmessanlage, die die gefahrene Geschwindigkeit anzeigt.
     
  4. Durchführung von Schadstoff- und Schallemissionsmessungen.

Die Verwaltung wird darüber hinaus beauftragt,

  1. die auf der Homburger Straße angeordneten Halteverbote konsequent zu überwachen

    sowie

     
  2. zu prüfen, ob die Baustellenampel am Knoten Homburger / Kreuz- / Turnerstraße bedarfsabhängig zu schalten ist, damit die abendlichen und nächtlichen Standzeiten reduziert werden.

Es gibt mittlerweile massive Beschwerden der Anlieger der Homburger Straße, die die deutliche Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen in vielfältiger Weise beklagen. Aufgrund der Planungen im Rahmen der neuen Verkehrsführung innerhalb der Stadt Waldbröl und dem durch den Rat der Stadt Waldbröl gewünschten Bau der K28n, wird sich die Situation der Anwohner der Homburger Straße perspektivisch nicht wesentlich zum derzeitigen Zustand verbessern. Lag die Verkehrsbelastung zur Verkehrszählung im Jahr 2010 noch bei ca. 4.500 Fahrzeugen pro Tag, wird sich diese auf 8.800 bis 9.400 Fahrzeuge pro Tag mehr als verdoppeln (vgl. Fortschreibung der Verkehrsuntersuchung K28n in Waldbröl aus Januar 2017).

Dabei ist besonders herauszustellen, dass die Anwohner oftmals kaum eine Chance haben, aus ihren Grundstücken auf die Homburger Straße auffahren zu können. Dies liegt einerseits an dem zeitweiligen sehr hohen Verkehrsaufkommen und andererseits an den erheblichen Stauaufkommen in den Spitzenzeiten. Daraus resultieren auch die Belastungen aus den Abgasen der Fahrzeuge und die stark gestiegene Geräuschbelästigung.

Zu den Spitzenzeiten ist es insbesondere für Kinder und ältere Menschen oftmals kaum möglich, die Fahrbahn zu überqueren.

Einige Anwohner (Mieter und Hauseigentümer) beabsichtigen mittlerweile konkret, die Homburger Straße zu verlassen, obwohl gerade auch die Hausbesitzer sich darüber im Klaren sind, dass der Verkehrswert ihrer Immobilien aufgrund der veränderten Verkehrssituation erheblich gesunken ist. Dieses liegt an der extrem stark gesunkenen Wohn- bzw. Lebensqualität. Eltern von Grundschulkindern trauen sich nicht mehr, ihre Kinder zu Fuß zur Grundschule Isengarten gehen zu lassen.

In dieser Situation sind Rat und Verwaltung in der Pflicht, die notwendigen und möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Verkehrssituation auf der Homburger Straße zu verändern und das Wohnumfeld an der Homburger Straße wieder verträglicher zu gestalten.