Unser Oberberg ist bunt

 

EWW

 

Bürgerbus Waldbröl

 

Fahrplan OVAG - VRS

 

Wiehltalbahn

 

Marktkalender

 

Spannende Tage in Berlin

Ortsverein

2017 Berlin Willy-Brandt-HausMichael Jaeger, Gabriele Reitinger, Ralf Oettershagen, Monika Bourtscheid und Heidrun Schmeis-Noack im Willy-Brandt-Haus

Einige spannende Tage in Berlin verbrachten mehrere Mitglieder der Südkreisortsvereine aus Waldbröl, Nümbrecht und Reichshof. Auf Einladung ihrer Bundestagsabgeordneten Michaela Engelmeier hatten sie von Sonntag bis Mittwoch die Bundeshauptstadt besucht und ein sehr abwechslungsreiches Besuchsprogramm absolviert.

So besuchten sie den Bundestagsplenarsaal im Reichstagsgebäude, diskutierten mit Michaela Engelmeier im Paul-Löbe-Haus, erhielten Informationen im Ministerium für Wirtschaft und Energie sowie im Willy-Brandt-Haus und besuchten das DeutschlandRadio, früher Rias Berlin.

Besonders eindrucksvoll war eine Führung im NS-Dokumentationszentrum über NS-Zwangsarbeit. Die neue Einrichtung in Berlin-Schöneweide befindet sich in den alten, mehr zufällig erhaltenen Baracken, in denen die Nazis über 3.000 Zwangsarbeiter aus West- und Osteuropa unter unmenschlichen Bedingungen unterbrachten und als Sklavenarbeiter ausbeuteten. 

Als die Besucher aus Oberberg am Dienstagmittag die Parteizentrale der SPD im Willy-Brandt-Haus besuchten, wussten sie noch nichts von dem überraschenden Rücktritt des Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel und der Nominierung von Martin Schulz als Kanzlerkandidaten der SPD. Beide Nachrichten liefen erst drei Stunden später als Breaking News über die Medien und sozialen Netzwerke. Am Abend berichtete Michaela Engelmeier der oberbergischen Reisegruppe von der Fraktionssitzung, in der der Parteivorsitzende die neue Entwicklung bekanntgegeben hatte.

Sie bekannte, dass sie die Entscheidung Gabriels sehr bewegt habe. „Dies war ein Dienst des Vorsitzenden für die Partei, er hat ein Opfer gebracht, das ihm nicht leichtgefallen ist. Und jetzt schauen wir nach vorne. Mit Martin Schulz haben wir einen Kanzlerkandidaten, der die Wahl gewinnen kann!“

Mit dem Eindruck, dass in der SPD jetzt eine neue Aufbruchsstimmung herrscht, verabschiedeten sich die Oberberger am nächsten Tag aus der Hauptstadt und fuhr mit vielen Eindrücken wieder nach Hause.