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Das Waldbröler Hallenbad ist gerettet! Gutes Ende einer langen Irrfahrt

Ortsverein

Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreichte Ende September einen Zuwendungsbescheid über rd. 5,2 Mio. € aus der Städtebauförderung an Waldbröls Bürgermeister Peter Koester. Mit diesen Geldern ist der Weg frei, um das vorhandene Gartenhallenbad an der Vennstraße mit einem Gesamtvolumen von 6,5 Mio. € zu sanieren. Ziel ist die energetische Optimierung und die barrierefreie Erschließung des Hallenbades sowie der Außenanlagen. Der Bestand des Bades soll mit dieser Förderung zu einem integrativen und inklusiven Lehr- und Freizeitbad im Grünen weiterentwickelt werden – ein Gartenhallenbad für alle. Unser Hallenbad wird in ein modernes Freizeitbad für alle umgebaut!

Der Kampf der SPD-Waldbröl für den Erhalt des Schwimmbades hat sich also gelohnt! Es war ein langer Weg. Die SPD hat sich von Anfang an für den Erhalt und die Attraktivierung unsers Bades eingesetzt. Dies gegen alle Widerstände und Bestrebungen, das Bad zu schließen und abzureißen.

Mit dem Förderbescheid über 5,2 Millionen Euro aus dem SPD-Landesministerium hat sich der Kreis geschlossen. Diese Summe bedeutet, dass Waldbröl 80 % der Gesamtkosten der Sanierung und Modernisierung des Bades vom Land NRW erhält!
 

Was ist seit 2011 passiert?

Bereits in jenem Jahr brachte die Verwaltung das Thema „Schließung und Abriss des Hallenbades an der Vennstraße“ auf die Tagesordnung. Als Alternative sollte das Lehrschwimmbecken am Wiedenhof mit hohem Finanzaufwand saniert und wieder in Betrieb genommen werden.

Die SPD hat sich dem vehement widersetzt: Der Vorschlag hätte das Aus für viele Schwimmerinnen und Schwimmer bedeutet – aber auch für die beiden Vereine, den Schwimmverein e.V. sowie die DLRG Waldbröl. Schon damals zeigte die SPD einen Weg zur Finanzierung des Bades über den Projektträger Jülich auf. Die Gegner des Bades malten eine Steuererhöhung an die Wand. Sie argumentierten, es gehe nicht an, das Bad für eine „Handvoll“ Schwimmer auf Dauer offen zu lassen.

Die Impulse des “Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes“ (IEHK) für die Stadt Waldbröl boten dann eine neue Möglichkeit. Leider war das Hallenbad an der Vennstraße darin mittlerweile nicht mehr vorhanden und hatte einem Wohnbauprojekt weichen müssen.

Die SPD-Waldbröl hat sich entschieden dafür eingesetzt, dass der Erhalt des Bades an der Vennstraße im IEHK die Priorität I bekam; ebenso der Standort Alsberg für das Rathaus. Das Rathaus war bereits im neuen Merkur-Areal verplant und der Alsberg sollte verkauft werden. Auch dagegen stellte sich die SPD und forderte einen Anbau ans Rathaus am Alsberg ebenfalls als Priorität I ins IEHK aufzunehmen.

Diese gravierenden Änderungen im IEHK hatte die SPD zur Bedingung ihrer Zustimmung zum IEHK gemacht. Der Rat und die Planer sind dem gefolgt und haben die Text- und Zeichnungsversion des IEHK geändert. Erst danach stimmte die SPD dem IEHK zu. Nur deshalb gab es überhaupt eine Chance, für das Hallenbad und das Rathaus eine Förderung im Rahmen des IEHK zu bekommen. Ansonsten hätte man Fördermittel für ein Mehrgenerationenwohnen, aber nicht für ein Hallenbad beantragen können. Damit wäre das Thema „Hallenbad an der Vennstraße“ ein für alle Male vorbei gewesen.

Nach langen Diskussionen einigten sich die Fraktionen auf die Einrichtung eines Planungszirkels. Unter der fachkundigen Leitung von Steuerberater Thorsten Rothstein wurde ein finanzierbares Betriebs- und ein Betreiberkonzept erarbeitet. Wesentlichen Anteil an der letztendlich einstimmigen Zustimmung des Rates hatten auch die Aktionen der Bürgerinnen und Bürger. Höhepunkt war eine Demonstration vor der Ratssitzung am 22.06.2016.

Den finalen Durchbruch brachte dann der Einsatz der SPD-Bundestagsabgeordneten Michaela Engelmeier. Sie hat sich persönlich in Düsseldorf für das Projekt "Hallenbad für alle" eingesetzt und intensiv darum geworben, das Projekt zu fördern.

Jetzt können wir uns alle auf das neue Bad freuen. Sein Angebot wird viel breiter sein. Immer mehr Kinder werden Schwimmen lernen, viele Kurse für Erwachsene können angeboten werden, die Vereine können sich entwickeln und die Waldbrölerinnen und Waldbröler, aber auch Gäste von außerhalb, bekommen ein Freizeitangebot, das seines Gleichen sucht. Ein großer Dank geht an den Schwimmverein, der DLRG Waldbröl und an alle, die sich über die lange Zeit mit der SPD erfolgreich für den Erhalt unseres Hallenbades an der Vennstraße eingesetzt haben.

Wir freuen uns auf darauf, wenn das Bad in 2019 eröffnet werden wird.